Redaktion Spreezeitung / 16. Juni 2014 / Keine Kommentare


„Wirtschaft boomt – Gesellschaft kaputt“

Finanzkrise, Wachstumskrise, Eurokrise, Staatskrise – der Krisen ist kein Ende, und das weltweit. Und doch propagieren viele Politiker und Ökonomen unverdrossen das Modell einer globalisierten Wirtschaft, obgleich dieses System so deutlich wie nie zuvor mehr Verlierer als Gewinner produziert. Die Autoren und Ökonomen Philipp Löpfe und Werner Vontobel rechnen ab.

(Cover: Orell Füssli Verlag)

(Cover: Orell Füssli Verlag)

Die Publikation „Wirtschaft boomt – Gesellschaft kaputt“ ist die kritische Abrechnung zweier renommierter Journalisten und Ökonomen mit einem Wirtschaftssystem, das das wichtigste Kapital der Menschheit beschädigt: nämlich die Fähigkeit, die Gesellschaft so zu organisieren, dass möglichst viele gut in ihr leben können.

Die Globalisierung war einst ein Versprechen von mehr Innovation, Wachstum und Wohlstand. Heute ist die Globalisierung ein Experiment, für das jedes Land sein Möglichstes tut, die Nachfrage des anderen zu befriedigen, in dem es die eigene unterdrückt. Das Ziel: mehr zu exportieren als alle Konkurrenten.

Damit steht der Begriff der Wettbewerbsfähigkeit mittlerweile für den Versuch, die anderen zu Verlierern zu machen, bevor man selbst unter die Räder gerät. Und doch propagieren  viele  Politiker und Ökonomen unverdrossen das Modell einer globalisierten Wirtschaft.

Das Buch  „“Wirtschaft boomt – Gesellschaft kaputt“ ist die kritische Abrechnung mit einem System, das deutlich mehr Verlierer als Gewinner produziert. Die beiden Autoren Philipp Löpfe und Werner Vontobel, zwei renommierte Journalisten und Ökonomen,  zeigen eine Alternative dazu und was es für eine Wirtschaft braucht, in der möglichst viele gut leben können.

Philipp Löpfe, 1953 geboren, absolvierte die Ringier‐Journalistenschule und arbeitete als Chefredaktor beim  SonntagsBlick  und  als  Blattmacher  und stellvertretender  Chefredaktor  beim Schweizer Wirtschaftsmagazin Cash. 1998 wechselte er in die Chefetage der Tageszeitung Tagesanzeiger. Als freier Journalist konzentriert er sich heute auf  Themen der internationalen Wissenschaft, Politik und Wirtschaft. 2012 wurde er von der Zeitschrift Schweizer Journalist zum „Wirtschaftsjournalisten des Jahres“ gewählt.

Werner Vontobel, Jahrgang 1946, studierte Volkswirtschaftslehre an der Universität Basel. Er war als Korrespondent der Weltwoche und des Tagesanzeigers in Brüssel und Bonn und Mitglied der Chefredaktion bei Cash. Seit Sommer 2003 ist er Wirtschaftsredaktor beim SonntagsBlick und schreibt regelmäßig für den Blick am Abend.

Wirtschaft boomt – Gesellschaft kaputt
– Eine Abrechnung

Gebundene Ausgabe: 224 Seiten
Verlag: Orell Füssli (Mai 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3280055342
Preis: 19,95 Euro



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