Marc Friedrich / 11. August 2019


Platzt die Staatsanleihenblase?

Der Run auf Staatsanleihen hat gigantische Ausmaße angenommen. Führt der Run zu einem Platzen dieser Anleihenblase oder bleiben solche Anleihen weiterhin sicher? Und was passiert mit der Alterssicherung in Zeiten von Strafzins und negativer Renditen? Diese und weitere Fragen beantwortet Marc Friedrich (Friedich&Weik) im aktuellen Video.

(Foto: 8vfanrf/Clipdealer.de)

Droht die Staatsanleihenblase zu platzen? (Foto: 8vfanrf/Clipdealer.de)

 
Ratingagenturen geben deutschen Staatsanleihen die besten Noten. In Zeiten erhitzter Kapitalmärkte sehen Anleger diese Papiere als sicheres Investment. Insbesondere in Hinblick auf den Handelskrieg zwischen den USA und China sowie der weltweit fallenden Aktienkursen beginnt ein Run auf sichere Staatsbonds.

Renditefreie Bundeslanleihen mit Strafzins

Der Effekt: Erstmals keinerlei positive Rendite auf die heiß begehrten Bundesanleihen. Im Gegenteil wird nunmehr ein Strafzins fällig. Damit muss obenauf zahlen, wer Deutschland Geld leiht. Das geht so weit, dass selbst langfristige Staatsanleihen mit einer Bindungsdauer von 30 Jahren zu einem Minuszins führen.

Bildet sich da gerade eine Staatsanleihenblase? Mit gigantischen 55 Billionen Dollar Volumen, davon schon 13,7 Billionen Dollar mit negativer Verzinsung und weitere 12 Billionen Dollar mit einer Verzinsung unter der Inflationsrate ist zumindest der Weg dorthin nicht mehr weit.

Wie lange kann das noch gute gehen? Wer kauft so etwas und was bedeutet das für die Altersvorsorge? Diese und weitere Fragen beantwortet Marc Friedrich (Friedrich&Weick) im folgenden, aktuellen Video-Podcast.

 

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