Ursula Pidun / 26. November 2014 / 3 Kommentare


Die Kosten der Finanzkrise werden auf die Allgemeinheit abgewälzt

Mit ihren Wirtschaftsbüchern "Der größte Raubzug der Geschichte und der "Der Crash ist die Lösung", die inzwischen zu Bestsellern wurden, prangern die Ökonomen Matthias Weik und Marc Friedrich die derzeitigen Kriseninterventionen scharf an. Ist die vermeintliche Beruhigung nur die Ruhe vor dem Sturm? Wir haben nachgefragt.

Die Ökonomen Marc Friedrich und Matthias Weik halten den "Crash" für die Lösung (Foto: Friedrich & Weik)

Die Ökonomen Marc Friedrich und Matthias Weik halten den „Crash“ für die Lösung
(Foto: Friedrich & Weik)

Erfolgsgeschichte in Sachen Finanzkrise schreiben politisch Verantwortliche auch nach Jahren nicht. Im Gegenteil: Kreditschwemme, wahllose Ankäufe von Staatsanleihen und öffentliche Bürgschaften für Unternehmen verschaffen allenfalls Zeit, jedoch keine durchgreifende Lösung. Mehr und mehr übernehmen Steuerzahler das unternehmerische Risiko. Mit ihren Wirtschaftsbüchern „Der größte Raubzug der Geschichte und „Der Crash ist die Lösung“, die inzwischen zu Bestsellern wurden, prangern die Ökonomen Matthias Weik und Marc Friedrich die derzeitigen Kriseninterventionen scharf an. Nachgefragt!

Herr Friedrich, die Finanzkrise wird von Politik und Medien augenblicklich nur randläufig angesprochen. Bedeutet dies Entwarnung auf voller Linie oder findet hinter den Kulissen ein emsiges Trouble-Shooting statt, ohne dass wir so recht darüber informiert werden?

Die Politik will und kann den Bürgern nicht die Wahrheit zumuten – vielleicht auch sich selbst nicht. Die Wahrheit ist: Die Krise ist bei weitem nicht vorbei. Ganz im Gegenteil. Die Welt ist voller Warnungen und Indizien: Seit 2008 wurde lediglich teuer Zeit erkauft auf Kosten der Allgemeinheit. Dies wird immer deutlicher: Die EZB hat die Zinsen auf ein Rekordtief gesenkt und sogar Minuszinsen bei den Bankeinlagen installiert, welche nun von der ersten deutschen Bank schon an die Kunden weitergegeben werden. Zudem kauft sie ABS Pakete und will auch Unternehmensleihen aufkaufen um die Wirtschaft anzukurbeln. In Wirklichkeit sind dies aber nur weitere verdeckte Bankenrettungspakete. Parallel sind die Banken noch größer und noch systemrelevanter geworden. Dies alles sollte jeden warnen.

Worum geht es den politischen Akteuren mit ihrer derzeitigen Krisenintervention?

Vor allem geht es den Protagonisten um Machterhalt und Beibehaltung, des für sie lukrativen Status Quo. Bei allen Beruhigungspillen geht es lediglich um teuer erkaufte Zeit, aber im Endeffekt doch nur um einen sinnlosen Zeitgewinn. Würde es eine wirkliche Alternative geben, hätten uns Schäuble und Merkel Lösungen schon längst werbewirksam präsentiert. Wie wir bei der Recherche für unser aktuelles Buch feststellen mussten, gibt es im bestehenden System keine Lösung. Das Problem ist unser falsch gestricktes Geldsystem. Rein mathematisch führt es immer wieder zu Blasen- und Krisenbildungen.

Können Sie das Prinzip der sich dauern erneuernden Blasen- und Krisenbildung näher verdeutlichen?

Die Notenbanken kreieren mit ihrer Niedrigzinspolitik und den ständigen planwirtschaftlichen Maßnahmen komplett verzerrte Märkte. Das viele billige Geld der Notenbanken sucht verzweifelt nach Anlagemöglichkeiten und geht vor allem in die Aktien- und Immobilienmärkte. Diese sind dadurch extrem angestiegen und überteuert. Es entstehen Blasen, die dann durch immer neuere und größere Blasen abgefangen werden müssen. Die Krise entstand durch niedrige Zinsen und billiges Geld und daraus resultierenden Blasenbildungen an den Immobilienmärkten in den USA, Spanien, Irland etc. Nun haben wir historisch niedrige Zinsen und noch nie war mehr ungedecktes Geld im System. Die Brandstifter (Notenbanken) spielen sich dann als Feuerwehr auf und verschlimmbessern alles. Ein extrem krankes und vor allem schädliches Modell.

Kreditschwemme, Ankäufe von Staatsanleihen, öffentliche Bürgschaften und Negativzinsen – hinter all diesen Maßnahmen muss doch irgendeine ganz große Idee stecken. Welcher zündende Gedanke könnte es sein, der es legitimiert, dass EU-Bürger immer tiefer in ein bisher nicht vorstellbares Enteignungsprozedere rutschen?

Sehr gerne erklären wir dieses perfide Spiel.
Nichts geschieht ohne Grund. Das Ziel ist schlicht und einfach Zeit zu gewinnen und die Kosten der Krise an die Allgemeinheit abzuwälzen mit Hilfe der finanziellen Repression. Also über Abgaben, Steuern, Gebühren, Inflation und Enteignungen. Warum? Weil es im bestehenden System keine Lösung gibt. Es ist unmöglich Schulden mit Schulden zu bezahlen. Die Akteure passen sich nicht der Realität und den Fakten an sondern möchte die Realität an ihrer dogmatischen und teilweise fanatischen Sichtweisen anpassen. Das kann und das wird nicht funktionieren. Fakt ist, dass unser Geld- und Finanzsystem eine mathematisch begrenzte Lebensdauer hat und diese ist 2008 abgelaufen. Die Verantwortlichen können also nur auf Zeit spielen.

Das erklärt auch die anhaltende Niedrigzinsphase?

Ja, daher die Niedrigzinsphase der EZB und aller anderen Notenbanken, mit der wir alle jetzt schon schleichend enteignet werden und unser Geld immer mehr an Wert verliert. Momentan sprechen wir von ca. 23 Milliarden Euro pro Jahr alleine in Deutschland. Zu den Profiteuren des jetzigen Systems zählt neben der Politik und den Notenbanken die Finanzwelt. Und die hat wahrlich kein Interesse daran, an dem lukrativen Umverteilungssystem, das momentan besteht, etwas zu ändern. Keiner will an dem Ast sägen, auf dem er sich ein gemütliches und sehr weiches Nest gebaut hat.

Dann gibt es aus Ihrer Sicht eine Abhängigkeit zwischen Finanzwelt und Politik, die es so in unserer Demokratie eigentlich nicht geben dürfte?

Das trifft es auf den Punkt. Die ungesunde Abhängigkeit zwischen der Politik, den Staaten und der Finanzindustrie sind der eigentliche Hauptgrund, warum sich nichts verändert hat und verändern wird. Warum? Ganz einfach! Wie finanziert sich der Staat? Über Steuereinnahmen auf der einen Seite und über Schulden (Staatsanleihenverkäufe) auf der anderen Seite. Wer kauft diese Schulden zu 99 Prozent auf? Banken und Versicherungen. Was denken Sie, wer bestimmt wo es lang geht? Der Gläubiger oder der Schuldner? Natürlich der Gläubiger. Ganz nach Napoleon: Die Hand die gibt ist immer über der Hand die nimmt.

Erklärt es damit auch die Stagnation in Sachen Krisenbewältigung? Es herrscht zwar relative Ruhe, aber es wurde kausal im Wesentlichen doch bisher nichts wirklich gelöst.

Genau! Aus den genannten Gründen hat sich seit 2008 nichts verändert, sind die Krisenverursacher die eigentlichen Krisengewinner und können sich aus noch jeder so kriminellen Machenschaft herauskaufen ohne wirkliche Konsequenzen befürchten zu müssen. Deshalb wird es von „oben“ keinerlei Veränderung oder wirklichen Wandel geben. Die verantwortlichen Politiker werden alles versuchen um weiterhin auf Zeit zu spielen, um den Status Quo aufrecht zu erhalten, mögen die Aktionen auch noch so irrsinnig und sinnlos sein.

Welche gesamtgesellschaftlichen Konsequenzen werden voraussichtlich daraus resultieren?

Die Kollateralschäden für uns alle werden mit jeder Zeitverzögerung exponentiell steigen. Der Wandel kann nur von uns allen kommen, von unten, von uns Bürgern. Ansonsten werden jene, die das System ausreizen, bis zur Grenze gehen und dann wird leider ein verheerender Crash die Lösung erzwingen. Das sollten wir verhindern und vorab aktiv werden. Agieren ist immer besser als reagieren!

Dieses von Ihnen angesprochene „Spiel auf Zeit“ der Verantwortlichen, das die Mitte der Gesellschaft existenziell und im Kern trifft, würde dann bedeuten, dass Politik ihre ureigenen Aufgaben – nämliche die Volksvertretung – nicht oder zumindest nicht ausreichend wahrnimmt?

Die Elite hat sich abgesetzt und dient vor allem sich selbst bzw. die Politik ist der verlängerte Arm der Wirtschaft und ihrer Interessen. Über 70 Prozent der Bürger waren gegen Bankenrettungen und ESM. Es wurde trotzdem durchgesetzt. 90 Prozent der Deutschen wollten Edward Snowden Asyl gewähren. Dem wurde von unserer Politik nicht stattgegeben. Über 60 Prozent sind gegen das Freihandelsabkommen – trotzdem wird es kommen. Viele fühlen sich von Berlin oder Brüssel nicht mehr vertreten. Das ist eine brandgefährliche Entwicklung und gefährdet die Demokratie.

Wie aber soll eine Veränderung „von unten“ realisiert werden, wenn sich ein Großteil der Bürger aus Gründen eklatanter Politikverdrossenheit nicht mehr an Wahlen beteiligt?

Ein jeder kann und muss aktiv werden. Wir alle sind Teil des Systems und damit Teil des Problems. Wir alle können aber auch Teil der Lösung sein, wenn wir denn nur wollen und endlich aufstehen! Darum: Raus aus der Lethargie, Sportschau abschalten, Aldi, iPhone, WhatsApp ignorieren, der Konsum-Welt den Rücken zeigen und aktiv werden. Es wird sonst nicht besser. Ganz im Gegenteil. Wie erwähnt, dürfen wir von oben nichts erwarten. Die derzeit Verantwortlichen in Politik, Wirtschaft und Medien haben keinerlei Interesse, grundlegend etwas zu ändern. Der wahre Wandel muss also von den Bürgern selbst kommen.

Was raten Sie also?

Die Erfahrung zeigt ja leider, dass erst eine gewisse Schmerzgrenze erreicht werden muss, damit die Menschen aktiv werden und etwas machen. Meistens benötigt es sogar erst ein katastrophales Ereignis. Doch ein jeder weiß: Vorsorge ist immer besser als Nachsorge. Wir alle haben einen sehr mächtigen Wahlschein: Unser Geld und unsere Zeit! Wir können darüber entscheiden, ob und bei welcher Bank wir unser Geld lassen, welche Unternehmen wir mit unseren Einkäufen unterstützen und welche nicht – und vielleicht sollten wir alle mal in einen Art Käufer – und Generalstreik treten und das Hamsterrad einen Tag lang nicht betreten und somit den Eliten aus Politik und Finanzwelt die Rote Karte zeigen. Wir sind viel mehr. Wir sind viel mächtiger und wir sind das Volk! Mehr denn je! Wir sind systemrelevant!

Generalstreiks sind in Deutschland nicht zulässig, der Abschied von der allgegenwärtigen Lethargie allerdings schon. Wenn hier mehr Bewegung zustande kommen könnte, welche Auswirkungen hätte das mittelfristig in Bezug auf Lösungen der Dauerkrise?

Wir haben dies in unserem Buch in drei einfachen Schritten erklärt wie eine Erstverbesserung sofort hergestellt werden kann: Euro ad acta legen, Souveräne Währungen wieder einführen, diese dann auf- oder abwerten um wettbewerbsfähig zu werden, Schuldenerlass und dann eine Art Marschhallplan wie ihn Deutschland nach 1945 erhalten hat um wieder eine wettbewerbsfähige Industrie und Volkswirtschaft aufzubauen. Nur durch Investitionen entsteht Arbeit, dadurch Steuereinnahmen, Binnenkonsum, Investitionen in die Infrastruktur durch den Staat und schließlich Prosperität für alle.

Benötigt nicht auch unser Geldsystem eine umfassende Strukturänderung?

So ist es! Denn das Grundübel ist tatsächlich unser falsch gestricktes Geldsystem. Hier müssen wir ansetzen, um einen wirklich nachhaltigen Wandel zu erzeugen. Zudem haben wir – und dies ist für ein Buch im Bereich Finanzsektor eher die Ausnahme – im letzten Kapitel beschrieben, dass wir uns wieder auf die wesentlichen Punkte wie Bildung, Moral, Anstand, Demut, Liebe und Vertrauen zurückbesinnen sollten. Erst der Verlust dieser grundlegenden Werte hat die Krisen der letzten Jahre ermöglicht. Wenn wir an dieser Stelle nichts ändern, können wir alles Geld der Welt in die Krisen pumpen, jedoch ohne ein Resultat oder ohne eine Besserung zu sehen. Es ist eine menschliche Krise, der man nicht mit Geld und Zahlen beikommen kann.

Stichpunkt Währung: Der Euro ist ja erst einmal nur eine Gemeinschaftswährung, die allerdings Stärken und Schwächen der verschiedenen EU-Länder offen darlegt. Eine Rückkehr zu nationalen Währungen könnte doch die gigantischen Probleme nicht lösen, die wir mit Banken haben, die nicht ordentlich wirtschaften und nun künstlich von Steuerzahlern am Leben erhalten werden?

Die Rückkehr zu den souveränen Landeswährungen wäre nur ein Zwischenschritt zur Erstverbesserung. Danach müssen ein Schuldenschnitt und ein Aufbauprogramm kommen. Später dann müssen wir ein neues Wertekonzept implementieren und ein gedecktes Geldsystem platzieren. Nur dann kann es langfristig ein stabiles Fundament für die Menschheit geben. Wir alle müssen uns fragen, in was für einer Welt wir in Zukunft leben wollen. Vieles, was für eine funktionierende Zivilisation notwendig ist, wurde in den letzten Jahren auf der Wohlstandsleiter nach oben zurückgelassen und das rächt sich nun bitterlich.

Also kann auch der rigide verordnete Sparkurs für die taumelnden EU-Länder kaum eine wirklich durchgreifende Änderung bewirken?

Selbstverständlich nicht. Der Sparkurs nährt nur die Abwärtsspirale und zerstört die Volkswirtschaften und die Menschen in den Krisenländern. Wir brauchen einen tiefgreifenden und grundlegenden Wandel.

Augenblicklich erscheint die Situation so, also sollte es bei einer rigideren Wirtschaftsunion bleiben, wobei Europa am Ende ein Heer von Billigarbeitern zur Verfügung stellt. Welche Interessen werden aus Ihrer Sicht bedient und führt ein solcher Weg tatsächlich zu den „Vereinigten Staaten von Europa“, die wir letztendlich doch anstreben?

Vorab: Europa ist eine tolle Idee aber brauchen wir dazu die EU? Unserer Ansicht nicht. Hier hat man auf die nationalen Wasserköpfe noch einen weiteren Wasserkopf aufgesetzt. Was der Plan ist, ist uns nicht klar, aber er wurde schlecht umgesetzt. Erst eine Währungsunion umzusetzen ohne eine politische zu haben war von Anfang an zum Scheitern verurteilt. Wie diffus alles ist zeigt der Steuerskandal in Luxemburg. Wenn wir nicht einmal die gleichen Steuersätze haben, wie soll das dann jemals funktionieren? Daher wird es wohl auch keine „Vereinigten Staaten von Europa“ geben – und wenn dann nur, weil es politisch gegen die Menschen erzwungen wird. Europa ist wundervoll bunt, unterschiedlich in Sprache, Kultur und Tradition. Das macht Europa doch erst aus. Niemals lässt sich dies in einen Einheitsbrei stampfen wenn dann nur kurzfristig bis es wieder aufbricht. Beste Beispiele sind die Sowjetunion und andere erzwungene Staaten. Die Separationsbewegungen in Schottland und Katalonien sind erst der Anfang.

Wovor fürchten Sie sich in Hinblick auf das Modell „Vereinigter Staaten von Europa“?

Vor einer unmenschlichen, bürokratischen Diktatur von oben. Der Dogma- und Fanatismus, der uns aus den Reihen entgegenschlägt, ist schon besorgniserregend.

 

*Matthias Weik und Marc Friedrich schrieben 2012 zusammen den Bestseller „„Der größte Raubzug der Geschichte – warum die Fleißigen immer ärmer und die Reichen immer reicher werden“. Es war das erfolgreichste Wirtschaftsbuch 2013. Seit April 2014 gibt es eine aktualisierte und überarbeitete Taschenbuchausgabe. Mit ihrem zweiten Buch, „Der Crash ist die Lösung – Warum der finale Kollaps kommt und wie Sie Ihr Vermögen retten“, haben sie es bis auf Rang 2 der 10 Spiegel Bestsellerliste geschafft sowie auf Rang 1 im Manager Magazin und Handelsblatt. In ihm haben sie u.a. die EZB Leitzinssenkung und Minuszinsen für die Banken, die Absenkung des Garantiezins bei den Lebensversicherungen sowie den Ausgang der EU-Wahl richtig prognostiziert. Auch einen heftigen Börsencrash haben sie darin in Aussicht gestellt. Seit November 2014 ist das Buch „Der Crash ist die Lösung“ als Hörbuch erhältlich.



3 Kommentare zu "Die Kosten der Finanzkrise werden auf die Allgemeinheit abgewälzt"

  1. FlorianTas 26. November 2014 at 12:55

    Danke für das aufschlussreiche und sehr interessante Interview.

    Spannend!

    Antworten
  2. Paradiesmus 26. November 2014 at 14:13

    Im Zeitalter des technologischen Überflusses ist eine Sparpolitik die dümmste Form der Politik.

    Das jetzige System fährt gegen die Wand, und auch das Geschichtsbuch zeigt uns nicht wirklich Lösungen für unsere Probleme auf. Was wir brauchen, ist ein System, das die Technologie mit ins Boot nimmt.

    Wir kommen am Paradiesmus nicht vorbei.
    http://www.paradism.org

    Es gibt keinen Grund, dass wir mit dem Stand der Technik, über den wir jetzt verfügen, in Armut verfallen.

    Antworten
  3. Pingback: 65. Interview zu den Tagesenergien mit Alexander | SAT-CHIT-ANANDA

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