Ursula Pidun / 18. Februar 2019


„Wirtschaft boomt – Gesellschaft kaputt“

Finanzkrisen, Wachstumskrisen, Eurokrisen, Staatskrisen – der Krisen ist kein Ende und das weltweit. Und doch propagieren viele Politiker und Ökonomen unverdrossen das Modell einer globalisierten Wirtschaft, obgleich dieses System so deutlich wie nie zuvor mehr Verlierer als Gewinner produziert. Die Autoren und Ökonomen Philipp Löpfe und Werner Vontobel rechnen ab.

Globbalisierung

Die Wirtschaft boomt auf Kosten der Gesellschaft. (Foto: Clipdealer.de)

Die Publikation „Wirtschaft boomt – Gesellschaft kaputt“ ist die kritische Abrechnung zweier renommierter Journalisten und Ökonomen mit einem Wirtschaftssystem, das das wichtigste Kapital der Menschheit beschädigt: nämlich die Fähigkeit, die Gesellschaft so zu organisieren, dass möglichst viele gut in ihr leben können.

Was bleibt von dem Versprechen?

Die Globalisierung war einst ein Versprechen von mehr Innovation, Wachstum und Wohlstand. Heute ist die Globalisierung ein Experiment, für das jedes Land sein Möglichstes tut, die Nachfrage des anderen zu befriedigen, in dem es die eigene unterdrückt. Das Ziel: mehr zu exportieren als alle Konkurrenten.

Damit steht der Begriff der Wettbewerbsfähigkeit mittlerweile für den Versuch, die anderen zu Verlierern zu machen, bevor man selbst unter die Räder gerät. Und doch propagieren  viele Politiker und Ökonomen unverdrossen das Modell einer globalisierten Wirtschaft.

Die beiden Autoren Philipp Löpfe und Werner Vontobel, zwei renommierte Journalisten und Ökonomen, zeigen in ihrer Publikation „Wirtschaft boomt – Gesellschaft kaputt“ eine Alternative dazu und was es für eine Wirtschaft braucht, in der möglichst viele gut leben können.

Informationen zu den Autoren

Philipp Löpfe, 1953 geboren, absolvierte die Ringier‐Journalistenschule und arbeitete als Chefredaktor beim  SonntagsBlick und als Blattmacher und stellvertretender  Chefredaktor  beim Schweizer Wirtschaftsmagazin Cash. 1998 wechselte er in die Chefetage der Tageszeitung Tagesanzeiger. Als freier Journalist konzentriert er sich heute auf Themen der internationalen Wissenschaft, Politik und Wirtschaft. 2012 wurde er von der Zeitschrift Schweizer Journalist zum „Wirtschaftsjournalisten des Jahres“ gewählt.

Werner Vontobel, Jahrgang 1946, studierte Volkswirtschaftslehre an der Universität Basel. Er war als Korrespondent der Weltwoche und des Tagesanzeigers in Brüssel und Bonn und Mitglied der Chefredaktion bei Cash. Seit Sommer 2003 ist er Wirtschaftsredaktor beim SonntagsBlick und schreibt regelmäßig für den Blick am Abend.