Ursula Pidun / 26. August 2012 / 32 Kommentare


Gertrud Höhler und der geballte Zorn der Medien

Wer ein Buch veröffentlicht, der muss durchaus auch damit rechnen, zerrissen zu werden. Autorin Gertrud Höhler ist es vergangene Woche in Berlin so ergangen. Sie stellte ihre neue Publikation "Die Patin" vor. Der geballte Zorn der Medien war ihr sicher.

Gertrud Höhler und „Die Patin“: Heiße Eisen sind dazu da, beherzt angefasst zu werden. In einer konsensgesteuerten Medienlandschaft kann das mitunter schwierig werden. Findet sich jemand, der provokante Überlegungen auf den Tisch legt, heimst er durchaus schon einmal den geballten Zorn der Medien ein.

Foto: Cover Archiv SPREEZ.

Foto: Cover Archiv SPREEZ.

Genau dazu ist es am vergangenen Donnerstag gekommen, als die Politikberaterin Gertrud Höhler ihr neues Buch „Die Patin“ vorstellte und damit das politische Tun und Lassen von Kanzlerin Angela Merkel kritisch in den Fokus rückte. Der Titel erinnert – wohl nicht ganz unbeabsichtigt – an den US-amerikanischen Streifen von Francis Ford Coppola über den Maffia-Boss Corleone.

Mit ihrer mahnend beobachtenden Haltung und bewusst anmutenden Zuspitzung heimste sich Gertrud Höhler unverzüglich den Unmut der Presse ein. Das Bild, das die Autorin in ihrem Buch von Kanzlerin Merkel zeichnet, passt so gar nicht in den allseits medial gepflegten Lobgesang auf die laut Forbes „mächtigste Frau der Welt“.

Viel Angriffsfläche für Merkel-Fans

Höhler bietet mit einer Vielzahl kritischer Statements viel Angriffsfläche für eingefleischte Merkel-Fans. Neben bekannten Thesen, wonach es der Kanzlerin vor allem um den eigenen Machterhalt gehe, ein Wertegerüst weitgehend fehle und Merkel ihre Konkurrenten unter Zuhilfenahme fragwürdiger Mittel aus dem Rennen treibe, beklagt Höhler vor allem die vermeintlich autoritäre Haltung der Kanzlerin. Auch Punkte wie etwa der Umgang mit Rechtsnormen, verfassungsrechtliche Prinzipien sowie die Zusammenarbeit mit dem Parlament stehen auf der Kritik-Agenda der Autorin.

Medien und Meinungsmache

Entsprechend harsch zeigte sich die Medienlandschaft in der vergangenen Woche und machte direkt reinen Tisch mit der aufmüpfigen Autorin. So glaubt der FOKUS an gekränkte Eitelkeiten der Autorin, ohne dies mit Fakten zu untermauern. Das Nachrichtenmagazin SPIEGEL hingegen beeilt sich zu verkünden, Höhler habe Ex-Kanzler Kohl nie beraten (Frage: Was hat das mit dem Buch zu tun?). In dem Beitrag „mit reißerischem Titel“ wird Höhler aberkannt, jemals Kanzlerberaterin gewesen zu sein. Die Springer Presse schließlich toppt mit der Äußerung, Höhler verunglimpfe die Regierungschefin als Zerstörerin der Demokratie. Während der Autorin „Meinungsmache“ angelastet wird, überschwemmen meinungslastige Beiträge aus allen nur denkbaren Nachrichtenredaktionen die Presselandschaft.

Höhler hat eine Meinung

Höhler habe da eine Meinung heißt es. Die aber ist legitim und in gewisser Weise sogar überfällig. Kritik ist zudem nicht generell etwas Negatives. Persönlichkeiten in hochrangigen Positionen müssen sich in Demokratien Beurteilungen gefallen lassen und sich damit konstruktiv auseinandersetzen. Alles andere wäre Größenwahn. Wer sich einen Kritiker als Berater an die Seite holt, handelt klug. Unklug hingegen ist es, politische Entscheidungen medial gar nicht mehr zu hinterfragen und die Aufgabe allein in der positiven Vermarktung zu sehen. Wie hoch ist ein solcher Preis und wer zahlt ihn am Ende? Ein „Sturmgeschütz der Demokratie“, wie es sich der Spiegel auf die Fahne schreibt, gibt den Journalismus gar der Lächerlichkeit preis. In einem mit dpa-Meldungen zusammengezwirbelten Beitrag kommt es zu bizarren Formulierungen im Stil einer Hedwig Courths-Mahler:

„Über Höhlers Stil und Attitüde wurde viel geschrieben, über ihre makellosen, aschgrauen Hosenanzüge, die asketische Figur, dass sie den Kuchen zum Kaffee verschmäht…“

Wer überspannt hier welchen Bogen, darf gefragt werden, wenn der kritischen Beobachterin im gleichen Atemzug vorgeworfen wird, sie schreibe die Regierungschefin in Grund und Boden und habe ein tiefergehendes Problem mit ihr?

Fakten-Check macht Sinn

Fakt ist: Merkels zweite Kanzlerinnen-Periode resultiert nicht aus überragenden Wahlergebnissen. Sie ist einer FDP zu verdanken, die anlässlich der letzten Bundestagswahl einmalig historische Zustimmungswerte erzielte und eine erneute Kanzlerschaft überhaupt erst ermöglichte. Jenseits Höhlers Kritik kann jeder Bürger einen eigenen Status erheben. Haben sich die Lebensverhältnisse der Menschen in Deutschland aber auch in Europa verbessert? Ist es zum lange überfälligen Bürokratieabbau gekommen? Werden Bürger im Sinne von Volksentscheiden auch auf Bundesebene stärker in Entscheidungsprozesse involviert? Gibt es Steuergerechtigkeit? Liegen die politischen Pläne und Weichenstellungen für die Bürger deutlich erkennbar auf dem Tisch? Konnte die Armut reduziert werden? Wie steht es um den Arbeitsmarkt (bereinigt) und sind Renten angemessen? Welchen Stellenwert hat die Demokratie?

„Demokratie lebt vom Streit, von der Diskussion um den richtigen Weg. Deshalb gehört zu ihr der Respekt vor der Meinung des anderen“, äußerte Alt-Bundespräsident Richard von Weizsäcker einmal. Man kann Gertrud Höhler vorwerfen, was man will. Nicht aber, dass sie Anzeichen für mögliche Fehlentwicklungen nicht anspricht. Diesem Vorwurf muss sich allenfalls später einmal eine Presse stellen, die im Eifer des Zorns gerne einmal die eigenen Defizite aus den Augen verliert.

Bildquelle: Cover Archiv SPREEZ



32 Kommentare zu "Gertrud Höhler und der geballte Zorn der Medien"

  1. Andreas Voth 26. August 2012 at 14:08

    Sehr guter Artikel !; so objektiv, wie man es eigentlich von den Medien zu erhalten, Voraussetzt !
    Ein Buch in dieser Form, zu diesem Thema war längst überfällig !!
    Ihr Leute überall, eine Mutti ist nicht gleich Mutti !
    MfG

    Antworten
    • ein Mensch 20. August 2013 at 02:04

      Volle Zustimmung!
      „… Kritik ist zudem nicht generell etwas Negatives. Persönlichkeiten in hochrangigen Positionen müssen sich in Demokratien – Beurteilungen – gefallen lassen – und sich damit konstruktiv auseinandersetzen. Alles andere wäre – Größenwahn –. Wer sich einen Kritiker als Berater an die Seite holt, handelt klug. Unklug hingegen ist es, politische Entscheidungen medial gar nicht mehr zu hinterfragen und die Aufgabe allein in der positiven Vermarktung zu sehen. …“

      Tolle Sätze!

      Wir leben um copy/paste Politiker der Gier, siehe Zeitungssterben in dem sich kleine Unschuldige oder/auch durch Hetze auf Hartz IV – dem Lohndumping der Sklaverei – selbst geopfert haben!
      Gefördert und gefordert von Großkonzernen; Globalplayern der Gier, die durch Stiftungen in „Steueroase“ D keine steuern zahlen, aber über Kritik/Zensur/Umfragen etc.. die Politik im Größenwahn steuern.

      Welch armselige Politiker/innen die Suflösen brauchen.

      Antworten
  2. Lars 26. August 2012 at 14:49

    michael spengler fiel ebenfalls auf durch einen kurz-zeiligen, extrem fakten-losen beitrag, in welchem er höhler beleidigte. weiss leider nicht mehr wo, vielleicht in der BILD …

    Antworten
  3. Dorothea Menges 26. August 2012 at 16:29

    Hervorragender Artikel, herzlichen Glückwunsch Frau Albertini.
    So schreibt eine Journalistin, die ihre Handwerkskunst auch beherrscht. Frau Höhler hat darüber hinaus
    sehr detailliert beobachtet und bringt das System M differenziert auf den Punkt. Die Medien, die sie dafür schmähen, sollten sich ihrer niveaulosen und sensationslüsternen Attacken gegenüber Frau Höhler nur noch schämen.
    Wir brauchen mehr von dieser hochwertigen Streitkultur mit Respekt vor der Meinung Andersdenkender, an die Richard von Weizsäcker als aufrechter Demokrat erinnert.
    Alles andere führt uns Alle nur in die Entdifferenzierung. Entdifferenzierung, Gleichschaltung sowie Kommunikation und Handeln nach immer demselben Muster bedeutet in der medizinischen Terminologie: KREBS.
    Ich denke, dass niemand sich dieser Diagnose, die sich mittlerweile
    flächendeckend und globalisiert metastasierend in unseren Demokratien ausgebreitet hat, auf Dauer verschließen kann.
    Es ist an der Zeit, aufzustehen und sich dem System M auch öffentlich zu widersetzen. Es ist Frau Höhler hoch anzurechnen, dass sie diese differenzierte Analyse veröffentlicht hat.
    Ihr sei für ihren Mut, sich zu exponieren und ihr Buch auch bedankt.

    Hier auch noch ein Link zur Streitkultur auf epistemologischer Ebene.
    Wenn Sie dies weiterleiten möchten, Frau Albertini, auch an Frau Höhler können sie es gerne tun. Als Literaturwissenschaftlerin wird Frau Höhler auch unmittelbar verstehen, worum es sich dreht.
    http://www.carl-auer.de/blog/simon/esm/comment-page-1/#comment-45636

    Mit freundlichen Grüßen

    Dr. med. Dorothea Menges

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  4. Umlandt Gerhard 26. August 2012 at 16:56

    Frau Höhler wird von den Medien „angegriffen“?

    Das nenn´ ich doch den „Sarrazin-Effekt“!

    Viel Erfolg Frau Höhler!

    Antworten
    • E..M... . 26. August 2012 at 18:45

      Wer recht hat, der hat das Problem mit den Kritiker am Hals, wer sich aber mit der Masse irrt, der hat ein leichteres Leben.

      Antworten
    • Rabert von Dahrenhorst 26. August 2012 at 19:06

      Wenn die Presse eine Veröffentlichung töten will, darf sie nicht darüber schreiben. Extreme sind immer gut für den Verkauf, einmütige Lobhudelei genauso wie einhelliger Verriss. Die Höhler wird’s freuen, und die Merkel wird beim nächsten Termin mit den Chefredakteuren schon sagen was sie davon hält, und wie sie es in Zukunft erwartet.

      Antworten
  5. Dr. Holtschneider 26. August 2012 at 18:50

    Gut geschrieben, Frau Albertini. Weiter so.

    http://www.ne-mac.com

    Antworten
  6. Theo 26. August 2012 at 18:59

    Hallo

    Dank an Frau Albertini für diesen wohltuend sachlichen Beitrag. Das Buch habe ich noch nicht, aber die bisherigen Reaktionen sind ja eine glatte Kaufempfehlung. Aber machen wir uns nichts vor, es gibt eine Frau Merkel doch nur noch, weil sie das kleinste Übel ist, und alle anderen Parteien noch wesentlich grösseren Schaden anrichten würden. Sobald es eine wählbare Alternative gibt ist Frau Merkel Geschichte.

    Theo

    Antworten
  7. Anke 26. August 2012 at 20:20

    Frau Höhler hat etwas, was Frau Merkel nicht hat: Stil.

    Antworten
  8. Thomas.P 26. August 2012 at 20:58

    Würde eine Wahl etwas ändern, würde sie verboten ! Daher sehe ich ausser einer radikalen Systemänderung leider keine Alternativen. Es wird nur wild geflickt und wird immer undurchsichtiger für uns gemeines Fußvolk. Auch dahinter vermute ich eine Absicht. Mal ehrlich, wenn man etwas ändern würde wollen, könnte man es sofort umsetzen. Die kalte Progression, das Geld und Wirtschaftssystem ( Zinsen Zins ). Es kann mir keiner sagen das die Elite nicht weiss das es ein riesiges Schneeballsystem ist. Nur wer ganz oben steht, kann davon provitieren und genau diese werden es nicht zulassen das man alles gerechter und dem Wohle der gesamten Menschheit macht. Das lässt für mich nur den Schluß zu das alles so wie es kommt seit langer Zeit geplant ist. Es wird noch schlimmer kommen und wir werden es wohl erst merken wenn es vielleicht schon zu spät ist. Wobei ich glaube das jeglich Veränderung in die richtige Richtung nie zu spät sein sollte.

    Darum: Würden Wahlen etwas ändern, würden sie verboten !

    Antworten
  9. MartinP 26. August 2012 at 23:02

    Guter Artikel über ein gutes und MUTIGES Buch!

    Ich habe die Autorin heute abend in der ARD beobachten können (bei Jauch), und muss einfach sagen: Sie hat recht, und sie gefällt mir viel mehr als Merkel!

    Antworten
  10. DagmarK 27. August 2012 at 00:02

    Bingo Martin, ich habe es auch gesehen, und gegen Frau Höhler ist auch die auf Linie getrimmte Uschi nur noch lächerlich.

    Was aber absolut auffällig war, war das beklatschen der eurohörigen Meinungen. Jedes Pro-Merkel wurde frenetisch gefeiert, jede Höhleräußerung wurde verdammt.
    So geht also Demokratie?

    Antworten
    • Pfanni 27. August 2012 at 13:00

      Tja, diese Pro-Merkel Klatscherei war aeusserst nervtoetend. Oder hat man wohlweislich nur CDU-Befuerworter eingeladen? Der Verdacht kommt mir jedenfalls! Mit Frau Hoehler bin ich jedenfalls 99,9% einer Meinung!

      Antworten
    • MartinP 27. August 2012 at 15:48

      Ja, vergleichbar mit der „Demokratie“ in der „Deutschen Demokratischen Republik“. 🙂

      Die Merkel-Klatscherei der Studiogäste hat vermutl. der Aufnahmeleiter veranlasst: Bei Pro-Merkel: Applaus (notfalls vom Band), bei Merkel-kritischen Sätzen: Mikros aus.

      Denn ich kann mir nicht vorstellen, dass kein einziger Studiogast bei einem kritischen Statement geklatscht hat. Vielleicht nicht alle, aber mit Sicherheit einige Wenige! Und das sollten eben die Fernsehzuschaur nicht mitbekommen.
      Auch eine perfide Art, einen Menschen Mundtot zu machen und zum Gespött zu machen.

      Antworten
  11. hanny12 27. August 2012 at 00:22

    Sehr Guter Artikel danke!
    Gertrud Höhler bringt es mit Ihren Buch auf dem Punkt.
    Ich habe mich auch laufend gefragt wer Regiert uns da eigentlich.
    Merkel hat 40 Jahre Kommunistische/Sozialistische Ideologie eingehämmert bekommen.
    Sie war überzeugte FDJ Sekretärin für Agitation und Propaganda und auf einmal hat sie den Kapitalismus erfunden ist schon sehr merkwürdig.
    In der ehemaligen DDR/Diktatur wurde ja der Hass gegen den Kapitalismus schon in die Wiege gelegt.
    Frau Höhle beobachten Sie weiter befragen sie Zeitzeugen aus der DDR in Ihrem nächsten Buch möchte ich die 40 Jahre Hassideologie eines Diktatorischen Landes mit Namen DDR sehen.

    Die Medien als vierte Macht sollten weiterhin Schweigen das Volk aufzuklären.

    Antworten
  12. bernhardfischer@villa-musica-weilheim.de 27. August 2012 at 00:32

    Sehr geehrte Frau Albertini,

    vielen Dank für Ihren klaren und scharf umrissenen Artikel zu Prof. Gertrud Höhlers neuem Buch „Die Patin“. Es gibt doch noch Journalistinnen mit kritischem Verstand, klarer Recherche und präzisen Formulierungskünsten! Danke. Bitte mehr davon!

    Mit freundlichen Grüßen
    Bernhard Fischer

    Antworten
  13. Peter 27. August 2012 at 00:50

    Ich habe das Buch bereits gestern bekommen und gelesen. Es wäre noch besser und von glaubwürdigerer Distanz, wenn nicht wieder das System DDR als Sündenbock für die Werte- und Charakterfreiheit der Merkel herhalten müsste. Machtideologie und deren kalte Durhsetzung hat sie m.E. nicht ins der DDR sondern bei Kohl persönlich gelernt. Wäre die Autorin als bekennende Kohlianerin hier über ihren Schatten gesprungenen, waere das Buch vollendet. In der Gefährdung der Demokratie durch das System M (gesteuert von den bekannten Lobbistengruppen)stimme i h zu, allerdings weiß auch Frau Höhler, das hinter Merkel andere stehen, und die hätten benannt werden müssen.

    Antworten
  14. Birgit Mende 27. August 2012 at 01:59

    Ein sehr guter Artikel über ein sehr gutes Buch. Frau Höhler war ja gestern abend bei Jauch und wurde schwer angegriffen, was mir
    sehr leid tat. Ich hatte eine völlig andere Reaktion erwartet. Aber da hat sich wieder einmal gezeigt, daß sich die meisten Leute von Frau Merkel total täuschen lassen und überhaupt nicht checken, was da wirklich abläuft. Schade, denn diese Leute werden es erst kapieren, wenn es zu spät sein wird. Das gesamte Publikum war völlig daneben und hatte offensichtlich von Nichts eine Ahnung. Jauch hat mich dieses Mal auch enttäuscht. Ich wünsche Frau Höhler, daß sie sich nicht beirren lässt, und ihren Weg der Aufklärung weiter geht. Der Erfolg ist ihr gewiss, auch wenn es
    vielleicht noch etwas dauert, bis die Wahrheit ans Tageslicht kommt.

    Antworten
    • dr.friedrich schreyer 27. August 2012 at 07:40

      Hallo Birgit Mende,

      seit 2001 schaue ich kein Fernsehen mehr – ich schlafe seitdem 100% besser – und habe somit auch Jauch nicht gesehen.

      Dass es dort gegen Höhler ging, war so sicher, wie das Amen in der Kirche.

      Aber: es wird sein wie im „Literarischen Quartett“ :

      was verrissen wurde, war schon am nächsten Tag ausverkauft!!

      Dass die Medien sich Höhler nun zur Feindin machen, wird der ganzen Kritik im Buch noch einen Brandbeschleuniger hinzufügen!

      Antworten
    • jack 27. August 2012 at 14:21

      Das Publikum besteht, wie meistens in derartigen Sendungen,
      aus Claqueuren.

      Antworten
  15. dr.friedrich schreyer 27. August 2012 at 07:34

    Hallo Marlen Albertini!!!!!!!!!!!!!!!

    Ihr Artikel beruhigt mich unendlich! Das heißt, ich bin mit meiner Wahrnehmung nicht allein! Seit der Lektüre des Vorabdruckes von „DIE PATIN“ in der FAZ war ich sicher, dass ein medialer Sturm auf subtile und/oder aggressive persönliche Weise gegen Höhler losbrechen würde.

    Es ist noch schlimmer als ich dachte. Insbesondere der Artikel in der SZ ist grenzwertig hoch drei.

    Ich habe das Buch sofort bestellt und bin gespannt.

    Ich denke, Frau Höhler erlebt zum ersten Male, was passiert, wenn man in seinen Inhalten gegen den Mainstream schwimmt. Denn ihre bsiherigen Einlassungen waren ja eher neoliberaler Natur.

    Danke nochmals für diesen Artikel
    dr.friedrich schreyer

    Antworten
  16. heizer 27. August 2012 at 08:05

    Genauso sehe ich und auch viele andere so . Die Frau und ihre Marionetten müssen weg. Das Volk muss regieren und nicht das Kapital und ihre Handlanger wie Banken etc…. Die Volksvertreter sind für das Volk da und nicht umgekehrt !!!

    Antworten
  17. lothar 27. August 2012 at 08:22

    Das der „Locus“,die „BLÖD“ und der „Spon“ außer sich sind,ist verständlich.Frau Höhler hat aber definitiv recht

    Antworten
  18. Sophokles 27. August 2012 at 10:02

    Die Macht der Medien, insbesondere der Mainstream-Medien ist ein Instrument, das sich sich die sogenannten Hintergrundmächte, auch in einer Demokratie (eher Scheindemokratie) ungeniert bedienen! Sie machen aus einem Mauerblümchen die mächtigste Frau der Welt, verhindern oder verdrehen die ungeschminkte Wahrheit zu ihrem Nutzen und lassen alles andere in einem schlechten Lichte erscheinen, dass ihren Zielen in irgendeiner Art gefährlich werden könnte.

    Aus diesem Grund ist es lobenswert, dass ehrbare Menschen sich dennoch gegen diese Macht stemmen und ungeachtet der massiven Angriffe aus diesem Lager, ihren Wahrheitsanspruch gelten machen.

    Wer genau hinschaut und beobachtet, wird merken oder erkennen, dass sich diese Macht der Mächtigen, kontinuierlich abschwächt, bis sie eines Tages ganz verschwunden ist und die Wahrheit von jedem Menschen pur erfahren werden kann.

    Antworten
  19. Fido 27. August 2012 at 12:56

    Dem Artikel kann ich zustimmen. Wer den Alternativlos-Kurs kritisiert, wird mittlerweile zum Freind des Systems erklärt. Demokratie und objektive Presse sind auf dem Rückzug.

    Antworten
  20. siddartha 27. August 2012 at 15:39

    Guter Artikel.
    Es gibt doch noch richtige Journalisten.

    Antworten
  21. Patrick 27. August 2012 at 16:49

    Sehr guter Artikel! Ich dachte schon, die Medien seien gleichgeschaltet. Allerdings ist die Medienschelte gegenüber Frau Höhler auch kein Wunder, wenn man sich betrachtet, wie der Springer-Verlag, die betreffenden Spiegel-Journalisten, Frau von der Leyen und nicht zuletzt Herr Jauch wirtschaftlich und/oder persönlich mit Frau Merkel ineinanderhängen!

    Frau Höhler hat jedenfalls provoziert und sie hat ein Recht darauf! Ich kann ihre Diskreditierung der Ostdeutschen als „Betroffener“ nicht gutheißen, aber was Frau Merkels Machtausübung angeht, hat sie mir aus der Seele gesprochen, und zwar nicht nur mir!

    Antworten
  22. Norbert Derksen 30. August 2012 at 19:36

    In der Sendung von Günther Jauch wurde Angela Merkel als „intelligent“ und „ehrlich“ bezeichnet, was nicht für einen tieferen Durchblick spricht. Denn diese beiden Eigenschaften schließen bei Frau Merkel einander aus. Das seinerzeitige Interview mit der WDR-Intendantin Monika Piel offenbarte zweifelsfrei, daß unsere Kanzlerin höchstens eines von beiden sein kann, also intelligent oder ehrlich, aber nicht beides zugleich, da sie als Physikerin auf die Frage, ob sie die Relativitätstheorie verstehe, behauptete, sie mal ganz gut verstanden zu haben, was objektiv nicht möglich ist. Wenn sie das also subjektiv wirklich glaubt, ist sie nicht intelligent, und im anderen Falle ist sie logischerweise nicht ehrlich. In Wahrheit ist diese längst falsifizierte Theorie nämlich überhaupt nicht zu verstehen, weil sie beispielsweise wegen der fehlenden Transitivität der zugrundeliegenden Lorentz-Transformation nicht konsistent ist. Man kann dieses Machwerk, wenn man nicht gerade auf den Kopf gefallen ist, also nur durchschauen!

    Antworten
  23. Hitchcock 9. September 2012 at 12:07

    Frau Höhler hat sich noch mächtig zurückgehalten.
    Die Politik von Merkel impliziert eine Tatsache, die manche Menschen als „Verschwörungstheorie“ bezeichnen würden.
    Frage man sich, wie ist Merkel an die Macht gekommen?
    Bekam Schröder den Auftrag von den Bilderbergen zurückzutreten, der Gasprom-Posten stand bereit und Merkel kam an die Macht.
    Ziel der Politik in Deutschland und Europa ist die Versklavung der Menschen und das Endziel ist die Weltherrschaft.
    Das deutsche Parlament ist schon von Merkel ausgeschaltet, sie trifft Eigenentscheidungen, die Presse ist gleichgeschaltet, Staatsmedien, die nicht mehr die derzeitigen Politik offen auf den Prüfstand stellen dürfen.
    Merkel unterstützt die Banken und das Volk muss teilweise
    von der Tafel leben-wann geb es solche Zustände schon einmal in Deutschland, eines der reichsten Länder der Welt!
    Die Reallöhne und Renten werden gekürzt, sinken permanent, es werden aber Waffen, U-Boote und vieles Andere an verschiedene Länder verschenkt.
    Euro-Staaten werden von Merkel erpresst und in die Armut getrieben.
    Warum gibt es noch den Euro? Er wird mit aller Macht fest gehalten, obwohl man weiß, der Euro ist der wirtschaftliche Untergang in Europa.
    Merkel ist mit einem ganz bestimmten Auftrag Kanzlerin geworden und wer sich bemüht, dem wird es nicht schwer fallen, diese Aufträge zu erkennen.

    Antworten
  24. Dr. Irmgard van Dijk 9. September 2012 at 13:59

    Ich bin gerade dabei das Buch zu lesen: Frau Professor Höhler ist eine genaue Beobachterin, die scharfsinnige Schlüsse zieht, korrekt und nicht abstrus wie Politiker/innen der CDU und Medien unisono kommentieren.

    Ein herzliches Dankeschön an Frau Albertini für diesen sehr sachlichen und kompetetnen Artikel

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