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Beleidigung als Staatskrise – Wenn das Ego Amok läuft

Beleidigung als Staatskrise – Wenn das Ego Amok läuft

Beleidigtsein ist schick. Du hast mich beleidigt – dieser Satz geht rasch über die Lippen. Unter Jugendlichen genauso wie unter Politikern. Und oft verfehlt er seine Wirkung nicht: Der so Beschuldigte fühlt sich als Täter, und der Beleidigte darf sich mit Wonne in der Rolle eines Opfers aalen. Eine philosophische Betrachtung von Christoph Quarch.

Amerika stellt die Weichen – Supermacht im Umbruch

Amerika stellt die Weichen – Supermacht im Umbruch

Die Supermacht steht vor einem Umbruch: Im Inneren sind Politik und Gesellschaft gespalten wie selten zuvor. International fordern Krisenherde von der Ukraine bis zum Nahen Osten und der Aufstieg des sogenannten „Islamischen Staates“ die USA heraus. Mitten in diesen bewegten Zeiten wählt Amerika einen neuen Präsidenten oder eine Präsidentin.

Anschläge in Brüssel: Defizite angehen, Bürgerrechte schützen

Anschläge in Brüssel: Defizite angehen, Bürgerrechte schützen

Die tragischen Anschläge am vergangenen Dienstag in Brüssel offenbaren einmal mehr die bestehenden Defizite im Bereich Sicherheit der Europäischen Union. Während die mangelhafte Vernetzung der EU-Behörden zum größten Risiko zählt, werden erneut und vorschnell reflexhafte Forderungen nach einer Generalüberwachung der Bürger laut.

Grundeinkommen – „Was fehlt, wenn alles da ist?“

Grundeinkommen – „Was fehlt, wenn alles da ist?“

Das bedingungslose Grundeinkommen stellt die Frage nach der freiheitlichen Selbstbestimmung des Menschen radikal: Was würdest du arbeiten, wenn für dein Grundeinkommen gesorgt wäre? Was traust du dir zu und was den anderen? Die Schweiz ist das erste Land, das über die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens abstimmt. Unsere Buchempfehlung!

Bautzen, Clausnitz & Co.: Schämt euch!

Bautzen, Clausnitz & Co.: Schämt euch!

Manchmal hilft nur Fremdschämen. Etwa angesichts der Bilder aus Clausnitz oder Bautzen. Da schämt man sich für seine Landsleute. Denn was man sieht, spottet all dem, worauf man in diesem Land glaubte stolz sein zu dürfen: unserer politischen Kultur der Toleranz und Menschenfreundlichkeit. Ein Essay von Christoph Quarch.

Grundeinkommen wird spätestens 2021 wahlentscheidendes Thema

Grundeinkommen wird spätestens 2021 wahlentscheidendes Thema

Diskussionen um ein bedingungsloses Grundeinkommen gibt es schon lange. So richtig Fahrt nimmt das Thema dennoch nicht auf. Worin liegen die Gründe und warum sträuben sich Gewerkschaften und Parteien noch immer? Über diese Fragen und die vielfältigen Vorteile eines BGE sprechen wir mit Reimund Acker vom überparteilichen Netzwerk Grundeinkommen.

Der Lotse – Helmut Schmidt und die Deutschen

Der Lotse – Helmut Schmidt und die Deutschen

Helmut Schmidt verkörperte die deutschen Tugenden und Untugenden wie kein anderer: Pflichtbewusstsein, Fleiß, Disziplin, einerseits, Verdrängung von Schuld und Unterdrückung der Gefühle andererseits. Er war der deutsche Kanzler schlechthin und den Deutschen nicht von ungefähr wohl auch der liebste Staatslenker.

Angela Merkel und die Schnipsel-Maschine

Angela Merkel und die Schnipsel-Maschine

Am 8. September 1990 landete der letzte DDR-Boss Lothar de Maizière in Düsseldorf. Er kam inkognito, denn es ging um ein mehr als halbseidenes Geschäft: Das Projekt „Casino“. Einen Monat vor dem Ende der DDR vertickerte de Maiziere klammheimlich die volkseigenen Spielcasinos an die WestLB. Ein Rücklick von Hans-Joachim Selenz.

Auf der Flucht – Reportagen von beiden Seiten des Mittelmeers

Auf der Flucht – Reportagen von beiden Seiten des Mittelmeers

Sie fliehen vor Krieg und Terror aus Syrien und dem Irak und vor der Armut in Afrika. Viele Millionen sind es. Sie bringen „mehr Geld als Drogen“, brüstet sich ein Drahtzieher der römischen „Mafia-Capitale“. Reportagen von beiden Seiten des Mittelmeers.

„Rügen für den Staatsanwalt“

„Rügen für den Staatsanwalt“

„Rosen für den Staatsanwalt“ ist der Titel eines Spielfilms von Wolfgang Staudte aus dem Jahr 1959. Darin wird ein Oberstaatsanwalt mit seiner eigenen, wenig vorzeigbaren Historie als Kriegsgerichtsrat konfrontiert. Sein Versuch, diese Historie zu vertuschen, scheitert spektakulär. Doch wie ist es im richtigen Leben? Ein Kommentar von Hans-Joachim Selenz.