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Debatte

Gezielte Wahlmanipulation via Social Media?

Inmitten der Trump-Russland-Kontroverse, in der vermutet wird, dass Menschen gezielt über Social Media zugunsten eines bestimmten Wahlausgangs manipuliert werden sollten, meldet sich ein Whistleblower einer englischen Datenanalyse-Firma zu Wort. Das Unternehmen soll mutmaßlich enge Kontakte zu Präsident Trumps Ex-Berater Steve Bannon gepflegt haben.

Ursula Pidun

Cambridge Analytica uncovered (Foto: Screenshot YouTube.com)

Diese Firma, Cambridge Analytica, habe gezielt Millionen von Facebook-Profilen abgegrast, um eine positiven Wahlausgang für US-Präsident Donald Trump zu unterstützen, heißt es. Daneben soll sie im ganz großen Stil Facebook-Daten gesammelt und daraus Nutzerprofile erstellt haben. Die Firma habe zudem nicht nur die Trump-Kampagne in den USA sondern auch die Pro-Brexit-Bewegung in Großbritannien unterstützt, heißt es weiter.
 

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Fast zeitgleich hat der englische Nachrichtensender Channel 4 News im Rahmen einer Investigativ-Recherche ein Video veröffentlicht, das Führungspersönlichkeiten von Cambridge Analytica zeigt. Diese geben unverblümt zu, Politiker und andere Entscheidungsträger mittels Erpressungen und gestreuten Gerüchten über Prostitutionsgeschichten zu diskreditieren. Darüber hinaus würde Cambridge Analytica versuchen, ganze Wahlen zu beeinflussen. Die Firma scheint weltweit operativ tätig zu sein, so jedenfalls prahlt Cambridge Analytica CEO Alexander Nix im Video.
 

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Cambridge Analytica bestreitet die Vorwürfe. Facebook hat Cambridge Analytica derweil von ihrer Plattform verbannt.

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