Matthias Weik und Marc Friedrich / 30. September 2018


Finanzkrise auch nach zehn Jahren nicht gelöst

Vor zehn Jahren erschütterte die Lehmankrise die Grundfeste unseres Finanzsystems und läutete offiziell die Finanzkrise ein. Ihre massiven Auswirkungen sind bis heute zu sehen und zu spüren. Entgegen der Behauptungen seitens Politik und Notenbanken wurde die Krise jedoch nicht gelöst sondern mit fragwürdigen Mitteln in die Zukunft verschoben.

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Zehn Jahre Finanzkrise und kein Ende abzusehen. (Foto: Clipdealer.de

Auch liegt das Schlimmste nicht hinter uns und die Erholung ist auch nicht geschafft. Obendrein wurden die Verantwortlichen aus Politik und Wirtschaft nicht zur Rechenschaft gezogen. Die Zeche zahlen vielmehr die Bürger, die für „die Krise“ auch heute noch zahlen. Entsprechend der Zahlen, die von der Bundesregierung erstmals herausgegeben wurden, wird die Finanzkrise die Steuerzahler in Deutschland wohl mehr als 68 Milliarden Euro kosten. Hier sind die potenziellen Risiken der tickenden Zeitbombe Hypo Real Estate und der Kursverlust der staatlichen Commerzbank-Anteile noch nicht berücksichtigt. Eines sollte jedermann klar sein: Es ist lediglich eine Frage der Zeit, bis die nächste Krise wieder ausbricht. Sie wird wird wesentlich heftiger sein, als die Krise in 2008!

Das haltlose Versprechen der Bundesregierung

Wir erinnern uns sicherlich alle an den 5.Oktober 2008. Es war ein Sonntag, als unvermittelt Bundeskanzlerin Angela Merkel und Finanzminister Peer Steinbrück live vor die Kamera traten, um uns unsere Einlagen und unser Erspartes zu versichern. Jedem mündigen Bürger wurde in diesem Moment klar – es brennt gewaltig! Die Absicherung der Ersparnisse durch die Bundesregierung diente als Beruhigungspille für die Bürger, um einen Banken Run zu verhindern, der längst im Gange war. Zu groß waren die Verwerfungen und die dadurch entstehenden Unsicherheiten seit September 2008 – Lehman Brothers, AIG, Hypo Real Estate, Merrill Lynch, Barclays etc.

Weltweit wankte der Finanzsektor bedrohlich und die Notenbanken sahen sich gezwungen neues Terrain zu betreten. In einer historisch einmalig koordinierten Aktion der Notenbanken wurde über Nacht massiv interveniert. Gesetze wurde ad acta gelegt, um das Finanzsystem zu reanimieren. Das Versprechen, das Geld der Bürger sei durch die Regierung gesichert, folgt jedoch weder einem offiziellen Gesetz, noch ist es im Zweifel überhaupt finanziell stemmbar.

Finanzwirtschaft und Politik haben es tatsächlich geschafft, die Finanzkrise als ein Unglück zu verkaufen. Doch das ist vollkommener Unsinn! Einer der hauptsächlichen Gründe liegt in dem Irrglauben, Geld an sich wäre ein Wert. Geld hat keinen Wert. Nur Güter und Dienstleistungen haben einen Wert. Da wir ständig aufs Geld starren, schieben wir einen Geldstau, einen virtuellen Liquiditäts-See vor uns her, der suggerieren soll, er wäre real wäre. Dies offenbart jede Finanzblase, bei der mit betrügerischen Manipulationen Illusionswerte generiert werden, die die Menschen dann als reale Werte betrachten. Und was passiert, wenn alle Menschen gleichzeitig an ihr Geld heranwollen? Das System bricht zusammen.

Auf Illusionen gebaut

Mehr noch: Die Finanzkrise selbst war eine einzige Illusion. In Wirklichkeit handelte es sich schlicht um Kreditbetrug! Man lieh Menschen Geld für Ramschimmobilien, die sie sich nicht leisten konnten. Diese faulen Kredite wurden – zusammen mit ein paar werthaltigen Produkten angereichert – sodann in faule Papiere für reiche Anleger und ahnungslose Bankmanager umgetütet. Als sie platzten, wurde der gigantische Kreditbetrug eine „Finanzkrise“ umgewandelt.

Flugs wurden aus Tätern Opfer. Jeder Metzger, der 800 Gramm frisches Hackfleisch mit 200 Gramm Gammelware anreichert, muss zurecht mit einer Strafanzeige rechnen. Wird eine solche, betrügerische Herangehensweise mit Geld bzw. „verbrieften“ Papieren bewerkstelligt, wird das Prozedere schlichtweg zur Krise erklärt. Der Staat darf einspringen, um angeblich „systemrelevante“ Banken vor dem Bankrott zu retten.
Noch immer wird uns das Märchen von systemrelevanten Banken erzählt. Wir sagen: dass ist Unsinn. Banken sind nicht systemrelevant, sie sind das System!

Wall Street: Die Party geht weiter

Dank des billigen Geldes boomt es an den Aktien- und Immobilienmärken. Abermals haben sich gigantische Blasen gebildet, die noch weiter aufgepumpt werden. Was wurde uns im Zuge der Finanzkrise von Seiten der Politik nicht alles versprochen? Eine Finanztransaktionssteuer sollte eingeführt und Banken zerschlagen werden. Kein Institut sollte mehr die Weltwirtschaft an den Rand des Abgrundes bringen können. Im Rausch wurde alles längst vergessen oder verdrängt. Die Musik spielt wieder und es muss getanzt werden. Zwar wurden die Bankerboni in Europa, jedoch nicht in den USA, begrenz. Auch müssen Banken heute eine höhere, aber immer noch zu niedrige, Eigenkapitalquote vorweisen. Dennoch ist die Macht der Puppenspieler aus der Finanzbranche ungebrochen. Heute sind manche Institute in den USA sogar noch größer und mächtiger als 2008 und eine Pleite der Deutschen Bank könnte problemlos dafür sorgen, dass bei uns die Lichter ausgehen.

Die Boni fließen an der Wall Street wieder in Strömen. Allein 2017 stieg der Bonus eines Brokers um 17 Prozent auf durchschnittlich rund 180.000 Dollar. JP-Morgan-Boss James Dimon strich für 2017 fast 30 Millionen Dollar ein. Das Volumen des verwalteten Vermögens von Hedgefonds hat sich seit 2008 von 1,46 Billionen Dollar auf über 3,4 Billionen Dollar mehr als verdoppelt und die Party geht unvermindert weiter. Die Superreichen werden reicher, die Mittelschicht kleiner und die Unterschicht – und dies nicht nur in den USA – wird immer größer.

Finanztransaktionssteuer ist passe

Bundesentwicklungsminister Müller äußerte einst:

Mir kann keiner erzählen, dass die Bankentürme in Frankfurt in Wanken geraten, wenn wir eine Steuer von 0,1 Prozent auf den Handel von Aktien und 0,01 Prozent auf spekulative Anlagen wie Derivate verlangen. Eine solche Steuer belastet keinen Normalbürger. Sie würde aber exzessive Spekulationsgeschäfte eindämmen…“.

Die Finanzlobby hat offensichtlich einen Top-Job gemacht. Das Thema Finanztransaktionssteuer ist vom Tisch, doch niemand regt sich auf. Auch in Punkto Verbriefungen hat die Finanzwelt nicht aus der letzten Krise gelernt. Die Ratingagentur Standard & Poor’s (S&P) erwartet global neue Verbriefungen in Höhe von einer Billion Dollar. Die USA (bis zu 565 Milliarden Dollar) und China (umgerechnet bis zu 260 Milliarden Dollar) sind die größten Märkte.

Die Welt versinkt in Schulden

Der globale Schuldenstand befindet sich auf einem Allzeithoch. Die globalen Schulden haben ein Rekordniveau erreicht und entsprechen 225 Prozent der globalen Wirtschaftsleistung. Heute ist die Welt höher verschuldet als 2009, als die globale Finanzkrise auf den öffentlichen und privaten Haushalten lastete. Eigentlich wäre zu erwarten, dass zumindest die private Verschuldung gefallen ist. Dies ist jedoch nicht der Fall. Aufgrund der niedrigen Zinsen und kontinuierlich steigender Immobilienpreise werden oftmals völlig überteuerte Immobilien gekauft, insbesonde von jenen, die sie sich eigentlich überhaupt nicht leisten können.

Bereits Ende 2014 hatte die Verschuldung der Privathaushalte das Vorkrisenniveau überschritten. Aussagekräftig ist hierbei das Verhältnis privater Schulden zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) sowie die Schuldendienstquote. Die Verschuldung der Privathaushalte liegt in zahlreichen Ländern auf dem Niveau von 2008 oder darüber. In Dänemark (133 Prozent), Australien, Irland, der Schweiz und den Niederlanden (120 Prozent) liegt die Haushaltsschuldenquote bei über 100 Prozent. Während der Unternehmenssektor in Deutschland, welcher traditionell mittelständisch geprägt ist mit einer Verschuldungsquote in Höhe von 94 Prozent gut dasteht, sieht es in Frankreich dagegen mit 165 Prozent und in Belgien mit 200 Prozent wesentlich besorgniserregender aus.

Immense Folgekosten der Krise

Offensichtlich haben weder CDU, CSU, SPD noch FDP Interesse an einer systematischen Aufklärung, was genau bei den Landesbanken vorgefallen ist. Die Rettung der Hypo Real Estate und der zockenden Landesbanken hat den Steuerzahler zig Milliarden gekostet. Heute will niemandkeiner für die Zockereien verantwortlich gewesen sein. Zu den Kosten für die Bankenrettung müssen folgende indirekte Kosten hinzuaddiert werden: Entlassungen und Konjunkturpakete wie die Abwrackprämie, Kurzarbeitergeld, Folgen der Eurokrise, Nullzinspolitik und die damit verbundenen Probleme bei der Altersvorsorge, steigende Mieten und die Enteignung von uns Sparern.  Wir als Gesellschaft sollten folgende Fragen stellen:

  • Warum wurden die Verantwortlichen aus Wirtschaft und Politik nicht zur Rechenschaft gezogen, sondern oftmals mit üppigen „golden Handshakes“ in den Urlaub geschickt?
  • Warum zahlen Steuerzahler die Zeche?
  • Warum wurden Verluste sozialisiert, Gewinne hingegen privatisiert?
  • Warum muss niemand der wesentlichen Akteure Boni zurückerstatten?
  • Warum lassen wir uns noch immer von der Finanzbranche regieren?
  • Wäre der Sachverhalt vielleicht grundlegend ein anderer, wenn Steuergeldverschwendung ebenso hart geahndet würde wie Steuerhinterziehung?

Südeuropa geht es heute schlechter als 2008

Der Politik ist es vor knapp zehn Jahren noch einmal gelungen, die Kuh vom Eis zu holen. Jedoch ist die Staatsverschuldung in Europa exorbitant gestiegen. Heute sind zahlreiche Staaten Südeuropas bis zur Halskrause verschuldet. Griechenland ist faktisch bankrott und Italien auf dem besten Weg dorthin. Griechenland konnte nochmals gerettet werden. Das strauchelnde Italien – die drittgrößte Volkswirtschaft der Eurozone – kann nicht mehr gerettet werden. Eine weitere Finanzkrise, welche mit Sicherheit kommen wird, können sich weder die Länder Europas, noch die USA oder China leisten.

Heute sind Populisten und EU- und Eurokritische Parteien überall in der EU auf dem Vormarsch. In Griechenland und Italien haben sie bereits die Macht übernommen. Weder Frankreich noch Italien, Spanien, Portugal geschweige denn Griechenland haben sich seit der Finanzkrise maßgeblich erholt und werden das auch in Zukunft nicht. Entgegen aller Behauptungen aus der Politik ist es lediglich eine Frage der Zeit, bis Griechenland wieder die Hand aufhalten wird.Während Deutschland immer stärker wird und Deutschlands Target2 Forderungen an der Billionengrenze kratzen, kommt der Süden Europas nicht voran.

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(Grafikrechte: Querschuesse. de)

 

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Grafikrechte: Querschuesse.de

Gefangen im Zinskorsett

Im Zinskorsett des Euro wird die Südschiene Europas wirtschaftlich auf keinen grünen Zweig mehr kommen. Der Euro ist viel zu schwach für Deutschland und viel zu stark für Südeuropa. Anstatt Europa zu einen, trennt er es. Diese Erkenntnis hat sich bei den Realitätsverweigerern in Brüssel allerdings bisher nicht durchgesetzt. Folglich werden populistische Kräfte in Europa weiter an Zuwachs gewinnen. Sollte der, insbesondere durch seinen extravaganten Lebensstil auffallende und mittlerweile äußerst unpopuläre Französische Präsident Macron nicht liefern, wovon wir ausgehen, dann wird auch Frankreich in Zukunft von Populisten regiert. Spätestens dann wird der Realitätsverlust in Brüssel ein Ende haben.

Die EZB versucht die Krise wegzudrucken

Mit der Notenbankpresse lassen sich nachhaltig keine Probleme lösen. Dennoch lässt sich die EZB noch immer nicht von dieser Tatsache überzeugen. Mittlerweile hat die Bilanzsumme der EZB die der US-Notenbank FED übertrumpft.

FED
Grafikrechte: Querschuesse.de

Während die FED bereits mehrfach den Zins erhöht hat, liegt der Zins in der Eurozone noch immer bei null Prozent. Obendrein druckt die EZB immer noch 500 Millionen Euro – pro Tag. Diese irrsinnige Politik enteignet Sparer, lässt Aktien- und Immobilienpreise explodieren und hält Zombieunternehmen am Leben, welche normalerweise längst bankrott wären. Ob man hier noch von freier Marktwirtschaft sprechen kann oder doch eher von einer Planwirtschaft der Notenbanken liegt im Auge des Betrachters.

Krisenherde weltweit

In den USA steigen die Häuserpreise nach wie vor und das Niveau liegt mittlerweile über dem Höhepunkt vor der Finanzkrise. Sollte die FED die Zinsen weiter erhöhen, könnte das manchen Schuldner in die Bredouille bringen. Binnen kürzester Zeit hat US-Präsident Trump der Welt aufgezeigt, wie schnell bestehende Abmachungen ihre Gültigkeit verlieren und bestehende Strukturen in Frage gestellt werden können. Zettelt Trump tatsächlich einen Handelskrieg mit dem Ziel an, den Status Amerikas als Weltmacht für ein paar weitere Dekaden zu sichern und das verschuldete und auf kontinuierliches Wachstum basierende China auf den Boden der Tatsachen zu befördern, sind die Konsequenzen für Europa nicht abschätzbar.

Der chinesische Schuldenberg ist mit über 29 Billionen US-Dollar der zweithöchste der Welt. Die Schuldenquote beträgt mehr als 250 Prozent. Allein in den letzten zehn Jahren ist sie um 100 Prozentpunkte gestiegen. Inwieweit der mit über 160 Prozent des Bruttoinlandsprodukt (BIP) verschuldete Unternehmenssektor einen lange anhaltenden Handelskrieg übersteht, kann niemand sagen. Eines ist jedoch gewiss: China wird uns nicht – wie 2008 – aus der nächsten Krise ziehen!

In Venezuela steht der Staatsbankrott vor der Tür. In Argentinien verfällt der Peso und in der Türkei die Lira. In den großen Schwellenländern Südafrika, Brasilien und Indien gehen die Währungen in eine Richtung – nach unten. Ferner haben sich in den Schwellenländern zahlreiche Unternehmen stark in Dollar verschuldet, weil die Zinsen in den USA lange niedrig waren. Heute sind sie erheblich einem Zins- und einem Wechselkursrisiko ausgesetzt. Auf Grund der steigenden Zinsen in den USA ziehen Investoren ihre Gelder aus den Ländern ab und legen diese stattdessen in Dollar an. Dies wird den Währungsverfall in diesen Ländern weiter beschleunigen. Immer mehr Unternehmen geraten in Schwierigkeiten. Sie müssen für die Bedienung ihrer Dollarkredite immer mehr eigene Währungseinheiten aufwenden. Spätestens die nächste Wirtschaftskrise werden viele dieser Unternehmen nicht überstehen und manchen Kreditgeber – darunter befinden sich auch zahlreiche Banken aus den Industrieländern – in ernsthafte Probleme bringen.

Summa summarum ein Desaster

Die Finanzkrise wurde keinesfalls gelöst. Es wurde lediglich mit sehr viel Geld Zeit erkauft. Diese Zeit ist endlich. Da in der Politik in Brüssel und Berlin kein Umdenken stattfindet, werden populistische Kräfte noch wesentlich an Zulauf gewinnen und unser Land und die EU grundlegend verändern. Die von der Politik gewollte Transferunion innerhalb der EU werden die Bürger langfristig nicht mittragen.

Fazit:

  • Wir können auf Dauer weder Probleme mit der Notenbankpresse lösen noch können wir langfristig Schulden mit Schulden bezahlen.
  • Wir müssen den Ländern Südeuropas die Schulden erlassen, denn diese werden sie niemals zurückzahlen.
  • Wir müssen den Euro kontrolliert beenden.

Immer mehr Schulden für immer weniger Wachstum

Solange wir mit immer mehr Schulden ein immer kurzfristigeres und immer geringeres Wachstum erzielen und wir uns untereinander zu immer höheren Preisen Vermögenswerte wie beispielsweise Immobilien abkaufen anstatt in neue Produkte und Dienstleistungen zu investieren, ist die nächste Krise vorprogrammiert. So lange Banken durch Kreditvergabe beinahe unbegrenzt Geld aus dem Nichts schöpfen können, steigt die Nachfrage nach Vermögenswerten und somit deren Preise. Dies ermöglicht eine höhere Beleihungskapazität. Spätestens dann, wenn die Zinsen erheblich steigen, fliegt uns das gesamte Konstrukt um die Ohren. Unsere hoch verschuldete Welt ist süchtig nach der Droge „billiges Geld“. Die Politik des billigen Geldes kann nicht weiter fortführten werden. Ansonsten ist der Crash nur noch eine Frage der Zeit.
 
*Die beiden Ökonomen, Querdenker, Redner und Honorarberater Matthias Weik und Marc Friedrich schrieben gemeinsam die vier Bestseller „Der größte Raubzug der Geschichte – warum die Fleißigen immer ärmer und die Reichen immer reicher werden“, „Der Crash ist die Lösung – Warum der finale Kollaps kommt und wie Sie Ihr Vermögen retten“, „Kapitalfehler – Wie unser Wohlstand vernichtet wird und warum wir ein neues Wirtschaftsdenken brauchen“ und „Sonst knallt‘s!: Warum wir Wirtschaft und Politik radikal neu denken müssen“.