Redaktion Spreezeitung / 21. Juni 2013 / Keine Kommentare


Hotspot: Reichtum, Höhenflug, Alterungsprozess

SPREZEITUNG holt Interessantes jenseits der täglichen Schlagzeilen aus dem Schattendasein. Heute: Fiskalisch ist der Reiche (beinahe) schon der Arme, AfD auf Hochtouren, ein hitverdächtiger SPD-Genosse und Macht, die schnell altern lässt.

Fiskalisch ist der Reiche (beinahe) schon der Arme

Herrlich: Sommer, Sonne, Strand und Meer, faulenzend in der Hängematte liegen und dabei so richtig reich sein. Mehr braucht es wohl nicht, um glücklich zu sein. Oder etwa doch? In der Süddeutschen fragt Autorin Sybille Haas „Wer ist schon reich?“. Für das Institut der Deutschen Wirtschaft ist der Fall klar. Zeitgenossen, die über mehr als 4.300 Euro netto verfügen, zählen zumindest fiskalisch zur reichen Oberschicht.

Der eine oder andere brave und hart arbeitende Bürger mag sich die Augen reiben. Wovon soll er nach Abzug aller Kosten wie etwa Miete, Energiekosten, Lebensmittel, Unterhalt der Kinder etc. die hübsche Jacht kaufen, von der er schon so lange träumt? Steht ihm das als reicher Deutscher nicht ganz selbstverständlich zu? Laut IDW eben nicht! Da sind selbst die Parteien noch humaner und billigen den Reichenstatus erst bei (moderat) höherem Einkommen zu. Für die Grünen sind brave Steuerzahler ab 60.000 Euro/Jahr reich, die SPD zählt sie ab 100.000 Euro zur fiskalischen Hautevolee und bei den Linken ist der Spaß schon ab 65.000 Euro pro Jahr vorbei.

Süddeutsche: „Wer ist schon reich?

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AfD im Netz auf Hochtouren?

Laut WELT-Online dümpelt die neue Partei „Alternative für Deutschland“ Umfrage-technisch weit unter der 5-Prozent-Hürde herum. Im Netz soll das ganz anders sein. Hier diagnostiziert das Nachrichtenmagazin einen exorbitanten Höhenflug. Die AfD ziehe den etablierten Parteien gar im Hochgeschwindigkeitsrekord davon.

„Auf Facebook kann die AfD mittlerweile mehr als 36.000 Fans verzeichnen. Für eine Partei ist das mehr als ein höchst respektabler Wert. Im März ließ die AfD mit damals mehr als 11.000 Fans zunächst die CSU hinter sich. Im April verwies sie die FDP, die Linke und die Kanzlerinnen-Partei CDU auf die Plätze. Am Montag übertraf sie den Wert der Grünen. „

Im Netz der unbegrenzten Möglichkeiten entstehe hinsichtlich der AfD ein regelrechter Schneeballeffekt, heißt es weiter. Kein Wunder bei dem Zugpferd-Thema „Wir sind gegen die Eurorettung“, das immer mehr Sympathisanten findet.

Anstatt sich mit fiktiven Höhenflügen in der virtuellen Welt zu befassen, wäre ein kritischer Blick jenseits der Euro-Thematik nicht schlecht. Was bietet die Partei in anderen Bereichen wie etwa der Sozialpolitik und welche Stellungen nehmen so einige Parteimitglieder zu diesem Thema ein? Wir zumindest haben aktuell kritisch nachgefragt und blicken mit dem Autor der Publikation „Rechte Euro-Rebellion“ einmal etwas dezidierter hinter die Fassade dieser „Newcomer“-Partei.

WELT-Online: AfD zieht den etablierten Parteien davon

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Harzer September hitverdächtig?

Die SPD zieht die letzten Register: Um doch noch die Bundestagswahl zu gewinnen, wird es heiter. Zumindest gesangstechnisch. Wer soundcloud.com besucht, kann sich Genosse Mario Hennigs Harzer September schon im Juni zu Gemüte führen. Los geht`s: Einhaken und in den Wahlkampf schunkeln. Nicht jedermanns Geschmack, aber immerhin kreativ.

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Zu guter Letzt: Die Kanzlerin altert immer rasanter

Lässt Macht tatsächlich schneller altern? FOCUS-Online-Autorin Karin Adam jedenfalls zeigt sich davon überzeugt und lieferte auch gleich den Video-Beweis. Knapp acht Jahre Kampf für unser Land hat deutliche Spuren bei Angela Merkel hinterlassen. Jede Menge tiefe Falten und Müdigkeit rund um die Augen herum. Ein Video im Zeitraffer offenbart, wie sich „die Zeichen der Zeit in das Gesicht der Kanzlerin gegraben haben“. Immer wieder sehenswert!

Focus-Online: Die Spuren der Macht im Gesicht der Kanzlerin



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