Redaktion Spreezeitung / 5. August 2017 / Keine Kommentare


Bundestagsabgeordnete – die unbekannten Wesen

Bundestagsabgeordnete glänzen auf Talkshows mit wohlklingenden Statements und auch auf Wahlplakaten mangelt es an vollmundigen Versprechen nicht. Doch kennen wir unsere Volksvertreter gut genug? Wie stimmen Abgeordnete ganz konkret zu wichtigen Sachverhalten ab und wann und wie häufig lautet die Diagnose "NICHT ABGESTIMMT"?

Das Abstimmungsverhalten der Bundestagsabgeordneten unter der Lupe. (Foto: Clipdealer.de)


 
abgeordnetenwatch.de bringt Licht in das Dunkel. Hierzu hat die Transparenz- und Beteiligungsplattform ein Online-Tool veröffentlicht, mit dem Bürgerinnen und Bürger „Plakate“ mit dem Abstimmverhalten der Bundestagsabgeordneten aus den letzten vier Jahren generieren können: Link zum Wahlplakat-Tool.

„Das Problem mit den Wahlplakaten der Abgeordneten ist: Auf ihnen wird allerhand versprochen, Doch wie sieht es mit den Taten aus?“

so abgeordnetenwatch.de-Sprecher Roman Ebener.

Mit dem neuen Tool #wahrplakat kann das Abstimmverhalten eines Abgeordneten in einer Grafik dargestellt und dann zum Beispiel in den Sozialen Netzwerken geteilt werden. Einige Beispiele erhalten Sie unter folgendem Link:

Angela Merkel (CDU)

Andrea Nahles (SPD)

Renate Künast (Grüne)

Um ein #Wahrplakat zu erstellen, wählt man zunächst eine Politikerin oder einen Politiker aus (mit Namenssuche), anschließend können bis zu 5 Abstimmungen angeklickt werden. Die Ergebnisse werden als „Plakat“ der Abgeordneten dargestellt und lassen sich so auch leicht im Internet verbreiten. Die Daten stammen aus den von abgeordnetenwatch.de dokumentierten namentlichen Abstimmungen der 18. Legislaturperiode des Deutschen Bundestages: Zu den Abstimmungen.

„Wir möchten erreichen, dass Bürgerinnen und Bürger sich ein Bild davon machen, wie ihre Wahlkreisabgeordneten im Bundestag gestimmt haben und dies kritisch hinterfragen“,

so Ebener. Über abgeordnetenwatch.de können seit vergangener Woche mehr als 2.400 Direktkandidierende zur Bundestagswahl öffentlich befragt werden.

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