SPZ / up / 23. Mai 2016 / Keine Kommentare


Grundeinkommen (BGE) nimmt an Fahrt auf

Wie gehen Wachstumskritik und soziale Sicherheit zusammen? Dieser Frage stellten sich 200 Aktivist*innen und Wissenschaftler*innen aus Grundeinkommens- und wachstumskritischer Bewegung anlässlich eines Treffens am 19. und 20. Mai in Hamburg.

Debattiert wurden Es wurden sowohl konkrete Einstiegsprojekte zum Thema bedingungsloses Grundeinkommen als auch grundsätzliche Fragen einer gesellschaftlichen Transformation debattiert. Wie kann, ohne auf ständiges Wachstum zu setzen, soziale Sicherheit für alle erreicht werden?

„Grundeinkommen ist ein wichtiges Element, weil es den Einzelnen die Angst vor dem sozialökologischen Wandel nimmt. Ich finde es ermutigend, dass in der Grundeinkommensbewegung die ökologische Frage einen wichtigen Raum einnimmt“,

sagt Anne Pinnow vom Konzeptwerk Neue Ökonomie.

Ulrich Schachtschneider, Aktivist im Netzwerk Grundeinkommen, stellt fest:

„Der Grundeinkommensbewegung ist ein wichtiges neues Argument klar geworden: Grundeinkommen stärkt nicht nur die persönliche Freiheit, sondern stützt eine Gesellschaft jenseits des Wachstums. Für jede und jeden eröffnet sich die Möglichkeit, alternative Arbeits- und Lebensweisen auszuprobieren.“

Ronald Blaschke, Mitglied im Rat des Netzwerks Grundeinkommen, ergänzt:

„Grundeinkommen befördert die demokratischen Veränderungen der Gesellschaft, die für eine sozialökologische Umorientierung dringend notwendig sind. Denn jeder Mensch kann sich materiell abgesichert in die Gesellschaft einbringen und verfügt über mehr Zeit für politisches Engagement.“

Vertreter*innen beider Bewegungen erklärten, dass sie weiter an gemeinsamen politischen Interventionen und Projekten arbeiten werden.

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