Redaktion Spreezeitung / 8. Februar 2016 / Keine Kommentare


Leben in Trümmern – Alltag in Berlin 1945

Das Jahr 1945 hat Berlin verändert wie kein anderes Jahr. Während am Anfang noch erbittert gegen die vorrückende sowjetische Armee gekämpft wurde und das NS-Regime mit aller Brutalität gegen jeden Widerstand vorging, folgte im April und Mai die Erleichterung vieler, überlebt zu haben, aber auch der Albtraum der Besetzung. Unsere Buchempfehlung.

Das Buch „Leben in Trümmern“ berichtet anhand von Interviews und publizierten Zeitzeugenberichten, wie der Alltag in Berlin Monat für Monat dieses unglaublichen Jahres aussah. War der Beginn des Jahres noch von Bombenangriffen, dem Terror des nationalsozialistischen Regimes, dem Kampf um das nackte Überleben geprägt, so änderten sich mit der einrückenden Roten Armee die Lebensbedingungen.

Cover: Elsengold verlag

Cover: Elsengold verlag

Große Angst vor den Besetzern

Viele Berliner und Berlinerinnen hatten – nicht zuletzt durch die Propaganda des Dritten Reiches befeuert – große Angst vor den Besetzern aus dem Osten. Allzu häufig sollte sich diese Angst bekanntermaßen auch als begründet erweisen.

Doch das Bild muss viel differenzierter gezeichnet werden: Neben den negativen Erfahrungen rücken auch die positiven Erlebnisse in den Fokus. Denn im Sommer schließlich nahmen die westlichen Alliierten ihre Sektoren in Besitz. Damit änderten sich auch die Lebensverhältnisse wieder.

Die Zeit der Rechtlosigkeit unmittelbar nach Kriegsende war weitgehend vorbei. Nun versuchten die Menschen in Berlin, sich ein neues Leben mitten in den Trümmern der Stadt aufzubauen. Und das gelang vielen besser, als sie anfangs vermutet haben mögen. Unsere Buchempfehlung.

Infos auf einen Blick:

Traudl Kupfer:
Leben in Trümmern – Alltag in Berlin 1945
Gebundene Ausgabe: 256 Seiten
Verlag: Elsengold Verlag (20. März 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3944594274
ISBN-13: 978-3944594279
Euro: 19,95

Berlin Channel / Berlin und Potsdam 1945

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