Redaktion Spreezeitung / 29. Mai 2017 / Keine Kommentare


„Frieden – eine verlorene Kunst“

Frieden ist mehr als nur ein Wort. Angesichts der vielen noch immer schwelenden Kriege nähert sich Autor Stephan Elbern in seiner Publikation "Frieden - eine verlorene Kunst" entlang historischer Beispiele einem hochaktuellen Thema: Warum ist die Kunst, Frieden zu schließen, in unserer Zeit verloren gegangen? Unsere Buchempfehlung.

Frieden - eine verlorene Kunst? (Foto: NA-Verlag)

Frieden – eine verlorene Kunst? Ein Blick zurück in die Vergangenheit (Foto: NA-Verlag)


„Ein bisschen Frieden“ – unvergesslich besang einst ein preisgekrönter Schlager die tiefste Sehnsucht der Menschheit. Und dennoch ist Frieden, zumal als formelles Friedensabkommen, in unserer Zeit eher selten geworden. Am 8. Mai 1945 kapitulierte die Deutsche Wehrmacht; der 2. Weltkrieg war militärisch beendet. Bis heute – also 72 Jahre später! – wurde jedoch kein völkerrechtlicher Schlussstrich unter den größten Konflikt der Geschichte gezogen.

Friedensabkommen im Fokus

Anhand der wichtigsten Friedensabkommen der Geschichte vom Alten Orient bis heute offenbart sich ein grundlegender Wandel in der Haltung der Verhandlungspartner, ihren Zielen und dem Ergebnis ihrer Verhandlungen. Während frühere Epochen den militärischen Gegner respektierten und als gleichrangig betrachteten, verschärften sich im 20. Jahrhundert die internationalen Konflikte, vor allem aufgrund von ideologischen Gegensätzen.

Historische Beispiele

Angesichts der vielen noch immer schwelenden Kriege nähert sich Autor Stephan Elbern, entlang historischer Beispiele einem hochaktuellen Thema: Warum ist die Kunst, Frieden zu schließen, in unserer Zeit verloren gegangen? Elbern widmet sich mit seiner Publikation anschaulich möglichen Erklärungsversuchen.

Bereits in seinem Vorwort weist der Historiker und Sachbuchautor Dr. Stephan Elbern auf den Kern seiner Ausführungen hin: Die Auslegung Begriffes „Friedensvertrag“. Dies erlaubt sowohl den Einbezug unterschiedlicher, politischer Agitationen seit Ende des Zweiten Weltkrieges sowie Betrachtungen zu anderen Schlichtungen wie etwa das „Wormser Konkordat“.

Cover: NA-Verlag

Cover: NA-Verlag

Ein „historisches Lesebuch“

Autor Stephan Elbern bietet ein „historisches Lesebuch“, das wichtige Abkommen über einen weiten Zeitraum von über drei Jahrtausenden beschreibt. Impliziert sind die damit einhergehenden militärischen Konflikte, an die damit nicht nur erinnert wird.

Vielmehr werden die immensen Folgen dieser Auseinandersetzungen inklusive kritischer Anmerkungen durch den Autor in den Fokus gerückt und dienen als Gedankenbrücke – bestenfalls auch als Mahnung hinsichtlich bestehender Konflikte der Gegenwart und zu erwartender Konflikte in der Zukunft. Nur wer die Vergangenheit kennt, kann die Zukunft und damit auch Friedensbemühungen gestalten.

Der Autor

Stephan Elbern gilt als promovierter Kunsthistoriker und Historiker als ausgewiesener Experte und Kenner der Geschichte. Unter anderem ist er auch Sachbuchautor bekannter Publikationen und Biografien. Thematisch zählen hierzu etwa römische Kaiser und Feldherren. Der Autor eruiert sein publizistisches Themenspektrum unter anderem auch aus dem steten Austausch mit einem großen Publikum.

Frieden – eine verlorene Kunst

Gebundene Ausgabe: 200 Seiten
Verlag: Nünnerich-Asmus Verlag & Media;
Auflage: 1. Aufl. (29. April 2014)
Sprache: Deutsch

ISBN-10: 3943904393
ISBN-13: 978-3943904390

Preis: 24,90 Euro



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