Redaktion Spreezeitung / 18. Juli 2014 / 1 Kommentar


„Freiwillig nach Auschwitz“

Er ging freiwillig, und er konnte fliehen: Witold Pilecki begab sich absichtlich als Häftling ins Konzentrationslager Auschwitz. Sein Ziel: Informationen über die Vorgänge im Konzentrationslager nach draußen zu schmuggeln und im Lager eine Widerstandsorganisation unter den KZ‐Insassen aufzubauen.

Freiwillig nach Ausschwitz

Freiwillig in Ausschwitz (Cover: Orell Füssli)

Witold Pilecki schrieb einen Bericht, der den Lauf der Geschichte hätte ändern können. Doch die Alliierten glaubten, dass Pilecki übertrieben hatte, und lehnten eine Befreiung des KZ Auschwitz ab. Ein unglaubliches Dokument des Muts und des menschlichen Widerstandswillens.

Witold Pilecki (13.05.1901–25.05.1948) war Kavallerieoffizier der polnischen Armee und einer der Gründer der polnischen Widerstandsbewegung gegen die deutsche Besetzung Polens im Zweiten Weltkrieg.

Anhänger der polnischen Untergrundarmee

Nach seiner Flucht aus Auschwitz 1943 schloss sich Witold Pilecki erneut der polnischen Untergrundarmee an. Unter dem kommunistischen Regime wurde er trotz seines Auschwitz‐Reports im Mai 1948 als „westlicher Spion“ und Verräter im Warschauer Mokotów-Gefängnis erschossen. Erst 1990 wurde Pilecki offiziell rehabilitiert.

2009 verlieh ihm die Stadt Warschau posthum die Ehrenbürgerwürde. In den USA wurde das Buch 2012 mit dem renommierten PROSE Award for Biography&Autobiography ausgezeichnet.

Gründer der polnischen Widerstandsbewegung

Witold Pilecki (13.05.1901–25.05.1948) war Kavallerieoffizier der polnischen Armee und einer der Gründer der polnischen Widerstandsbewegung gegen die deutsche Besetzung Polens im Zweiten Weltkrieg. Nach seiner Flucht aus Auschwitz 1943 schloss er sich erneut der polnischen Untergrundarmee an. Unter dem kommunistischen Regime wurde er trotz seines Auschwitz-Reports 1948 als „westlicher Spion“ und Verräter hingerichtet.

Erst 1990 wurde Pilecki rehabilitiert

Erst 1990 wurde Pilecki offiziell rehabilitiert. 2009 verlieh ihm die Stadt Warschau posthum die Ehrenbürgerwürde. In den USA wurde das Buch 2012 mit dem renommierten PROSE Award for Biography & Autobiography ausgezeichnet.

 
„Freiwillig nach Auschwitz“:

Freiwillig nach Auschwitz:
Die geheimen Aufzeichnungen des Häftlings Witold Pilecki

Witold Pilecki (Autor), Dagmar Mallett (Übersetzer)
Gebundene Ausgabe: 256 Seiten

Verlag: Orell Füssli (August 2013)
Sprache: Deutsch

ISBN-10: 3280055113
ISBN-13: 978-3280055113

Preis: 19,95 Euro

Fotos: Orell Füssli
Cover: Orell Füssli
Video: YouTube.com



Ein Kommentar zu "„Freiwillig nach Auschwitz“"

  1. Albert 1. Februar 2014 at 11:21

    Das steht meiner Meinung nach deutlich zu wenig im Fokus!

    Antworten

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